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Timbaland

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Genre:

R&B, Soul

Herkunftsland:

United States (USA)

Timbaland ist ein US-amerikanischer Hip-Hop- und Contemporary-R&B-Musiker und Produzent, dessen Produktions- und Arrangement-Stil seit Mitte der 1990er Jahre in diesen Genres sehr einflussreich ist.

Mosley wuchs in Norfolk, Virginia, auf. Dort trat er solo als „DJ Tiny Tim“ und später mit seinen Jugendfreunden Missy Elliott und Melvin „Magoo“ Barcliff auf. Erste Produktionserfahrungen sammelte Mosley bei Elliotts Band Sista. Als Sista in das Künstler-Kollektiv Swing Mob aufgenommen wurde, integrierte dessen Chef DeVante Swing Mosley in sein Produzententeam. Swing gab Mosley den Künstlernamen „Timbaland“, angelehnt an die in der Hip-Hop-Szene beliebte Schuh-Marke Timberland.

Als sich Swing Mob 1995 auflöste, arbeiteten Elliott und Timbaland gemeinsam als Songwriter-/Produzententeam weiter. Den bis dahin größten Erfolg erzielte das Album One In A Million von Aaliyah (1996), für das das Duo neun Songs schrieb. Darüber hinaus produzierte Timbaland Ginuwines Debüt-Album Ginuwine… The Bachelor.

In Folge dessen wurde Timbaland zu einem der erfolg- und einflussreichsten Produzenten der späten 1990er Jahre. Er arbeitete unter anderem mit Destiny’s Child, Nicole Wray, Jay-Z und Nas zusammen, produzierte zwei Alben von Missy Elliott (Supa Dupa Fly und Da Real World) und das zweite Album von Ginuwine (100% Ginuwine) und veröffentlichte das erste „Timbaland & Magoo“-Album Welcome to Our World sowie sein erstes Solo-Album Tim's Bio: Life from da Bassment, eigentlich eine Kompilation aus von Timbaland produzierten Songs verschiedener Künstler.

Auch nach der Jahrtausendwende produzierte Timbaland weiter erfolgreich Singles und Alben für diverse Künstler, darunter Aaliyah, Justin Timberlake, Bubba Sparxxx, Brandy und The Game. Die beiden Alben von Timbaland & Magoo, Indecent Proposal (2001) und Under Construction Part 2 (2003), waren allerdings kommerziell nur wenig erfolgreich.

2006 bildeten die international sehr erfolgreichen Alben Loose von Nelly Furtado und FutureSex/LoveSounds von Justin Timberlake, jeweils von Timbaland produziert, einen neuen Höhepunkt in Timbalands Karriere. Beide Alben sowie die zugehörigen Singles erreichten weltweit hohe Chartpositionen.

2007 veröffentlichte Timbaland sein zweites Solo-Album Timbaland Presents Shock Value, wie schon das erste eine Kollaboration mit diversen Künstlern wie Elton John, Nelly Furtado, The Hives und Missy Elliott.

Timbaland ist Chef des Plattenlabels Mosley Music Group, bei dem unter anderem Nelly Furtado und sein Bruder Garland „Sebastian“ Mosley unter Vertrag stehen. Außerdem besitzt er ein eigenes Tonstudio in Virginia Beach. Das Wirtschaftsmagazin Forbes schätzte sein Jahreseinkommen für 2006 auf 21 Millionen US-Dollar, womit Timbaland zu den Topverdienern im Hip-Hop-Genre gehört. Laut Forbes haben im Jahr 2006 nur Jay-Z, 50 Cent und Diddy mehr verdient.

Erfolgreiche Projekte, unter anderem mit Madonna, One Republic und Matt Pokora, bescherten ihm weitere Nummer-eins-Positionen in den weltweiten Charts.

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