Wohin in Vorarlberg

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Pushing Boundaries

Pushing Boundaries

Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

  • Di 11. Okt, 19:30
  • Fr 21. Okt, 19:30

Wo:

Spielboden - Kinosaal, Färbergasse 15, Dornbirn Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

CH 2021, 102 min, OmdU | Regie: Lesia Kordonets

„Ein mutiger Film über die menschliche Widerstandsfähigkeit angesichts der Absurdität des Krieges.“ (Visions du Réel)

PUSHING BOUNDARIES begleitet Athlet*innen der ukrainischen paralympischen Nationalmannschaft, die durch die russische Annexion ihre Trainingsbasis auf der Krim verloren haben. Privat wie auch beruflich versuchen sie, sich den neuen historischen Verhältnissen anzupassen und weiter für ihre Qualifikation zu trainieren. Während um sie herum die politischen Grenzen verschoben und Menschen umgesiedelt werden, stoßen die Athlet*innen an psychische und physische Grenzen, um an den internationalen Wettkämpfen ein Land zu vertreten, das durch die Abtrennung seiner Territorien invalide geworden ist.

„Während der russische Staat die Krim annektierte, fanden im März 2014 die Winter-Paralympics in Sotschi statt. Der Slogan des Sportwettbewerbs «Pushing boundaries» wurde militärisch angewendet: die Ukraine verlor eine ganze Region, das Nationalteam verlor ihres Trainingslager, der sich auf der Krim befand. Mehrere Monate lang begleitet Lesia Kordonets fünf ukrainische Paralympics-AthletInnen, die gezwungen waren, ihr persönliches und berufliches Leben an den andauernden bewaffneten Konflikt anzupassen, bei der Vorbereitung auf die Qualifikation für die nächsten Spiele in Rio de Janeiro. Tag für Tag gehen die Protagonisten über ihre physischen Grenzen hinaus, währen die politischen Grenzen des Landes, in dem sie leben, ständig neu verhandelt werden. Pushing Boundaries vermischt Archivbilder, Gespräche mit öffentlichen Persönlichkeiten, Trainingseinheiten und Szenen aus dem Privatleben und stellt eine relevante Überlegung zu der Bereitschaft und den Fähigkeiten des Menschen an, die Grenzen zwischen zwei Ländern und die die des eigenen Körpers zu verschieben.“ Camille Kaiser, Visions du Réel

Auszeichnungen

Nyon, Visions du Réel - Festival international de cinéma

Prix Zonta 2021 Beste Regie (Kategorie Dokumentarfilm)

Zürcher Filmpreis 2021

Budapest International Documentary Film Festival

Brave Rebels Award 2022

DOK.Fest München 2022

Megaherz Student Award

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