Wohin in Vorarlberg

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Grandbrothers

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Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

  • Mi 17. Nov, 20:30

Wo:

Spielboden, Rhombergs Fabrik - Färbergasse 15, Dornbirn Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

Ticket Information:

  • Vollpreis: €22,00

Homepage:

www.spielboden.at

Mensch, Maschine, Menschmaschine? Wer spielt eigentlich den Flügel hier? Eindeutig zu beantworten ist das bei Grandbrothers nicht, weil ein Computer und eine selbstgebaute, über die Jahre verfeinerte Apparatur im Spiel sind, die Hämmerchen auf das Instrument abfeuert. Wodurch der Flügel zu einer Art Cembalo oder gleich zu einer Drum Machine werden kann. Ihre Musik befindet sich in transition, sie markiert die Möglichkeiten einer Verschiebung von Bedeutungen, die mit einem traditionell dem Bildungsbürgertum und der Klassik zugeordneten Instrument möglich geworden sind. Gleich vorweg: mit Neoklassik hat das dann aber nicht so richtig zu tun.

Bei den Grandbrothers gehen Beschränkung und Vielfalt immer neue, komplexe wie auch melodieverliebte Verbindungen ein. Ihren Ursprung hat die Musik - jeder Ton, jedes Geräusch - auch auf dem neuen Album von Erol Sarp und Lukas Vogel immer noch im Klang eines einzigen Instruments: Das ist ein Konzertflügel, der in ihrem Studio in Bochum steht. Der aber dann, weil so ein Instrument ja nicht mal eben in die Jackentasche zu stecken ist und von A nach B transpor- tiert werden kann, auf Live-Bühnen von immer anderen Flügeln ersetzt wird.

Jetzt bei den Aufnahmen zu „All The Unknown“ (erscheint am 15.01.2021 als CD, Vinyl und digital) in der Fattoria Musica in Osnabrück standen gleich zwei Flügel und ein Klavier zur Verfügung. Flügelmann Sarp und Chefelektroniker Vogel sind für die Produktion des Albums diesmal aber zwei Schritte weitergegangen. Sie haben Samples und Loops aus Flügel-Aufnahmen mitgebracht und damit der Verfremdung, dem Spiel mit den Klängen neue Türen geöffnet. „Gerade auf der perkussiven Ebene ist da viel mehr möglich gewesen“, sagt Lukas Vogel. „Bisher war es so, dass nur die Hämmerchen den Beat machten, jetzt haben wir beispielsweise ein Buch auf die Saite gelegt, diesen Krach als Basis genommen für eine Snare, oder sind mit einer Kette die Stege entlang geratscht und haben daraus einen Shaker- oder Hi-Hat-Sound kreiert. Das war dann unser

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