Wohin in Vorarlberg

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"Die Entschuldigung"

Diese Veranstaltung ist schon vorbei

Wann:

  • Fr 9. Mär ’18, 20:15
  • Sa 10. Mär ’18, 20:15
  • Mo 12. Mär ’18, 10:00
  • Di 13. Mär ’18, 10:00
  • Mi 14. Mär ’18, 10:00

Wo:

Theater am Saumarkt, Mühletorplatz 1, Feldkirch Landkarte anzeigen

Altersbeschränkung:

Alle Altersklassen

von Martin Auer, Theater der Figur. Gedenkjahr 2018. Ein Kammerspiel nicht ohne bitteren Humor über sentimentale Vergangenheitsbewältigung. Eine szenische Lesung für Erwachsene und junge Menschen ab 14 Jahren
Weitere Vorstellung: Sa. 10. März, 20.15 Uhr. Schulvorstellungen: Mo. 12., Di. 13., Mi. 14. März , jeweils 10 Uhr. VVK: Tel. 05522 72895, office@saumarkt.at, www.saumarkt.at, www.v-ticket.at oder bei Stadtmarketing Feldkirch, Tel. 05522 73467 sowie: karten@feldkirch.at, Ländleticket (alle Raiffeisenbanken und Sparkassen in ganz Vorarlberg, online auf www.laendleticket.com), Musikladen, www.musikladen.at, Tel. 05522 41000

Ariel Mautners Großeltern sind im NS-Vernichtungslager Treblinka ermordet worden. Nachdem Mautner ihnen einen "Stein der Erinnerung" hat setzen lassen und darüber ein kleiner Bericht im Radio gesendet worden ist, erhält er den Anruf von Kurt Berger, der sich bei ihm entschuldigen will. Es ist der spätgeborene Sohn eines der SS-Aufseher von Treblinka. Widerstrebend willigt Mautner in ein Treffen ein. Er versucht, Berger zu bewegen, die bisher unbekannten Fakten über den Verbleib seines Vaters nach Endes des Kriegs der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zugänglich zu machen, doch Berger will nur eine persönliche Absolution. Bergers Tochter Miriam fürchtet die Bloßstellung ihrer Familie und will einen Schlussstrich ziehen. Bergers Mutter deckt schließlich auf, dass Berger viel mehr über seinen Vater weiß, als er zugeben wollte. Der Vater hat die Mutter als "Mistkübel für sein schlechtes Gewissen" missbraucht. die Mutter hat dem jugendlichen Berger die Taten des Vaters anvertraut, um sich von dem Ekel zu befreien, den sie ihr verursacht haben, und Bergers Motive sind ebenfalls nur selbstbezogen.
Mautner versucht die Familie davon zu überzeugen, dass keine sentimentale, sondern nur eine politische Auseinandersetzung mit der Geschichte geeignet ist, ein "Nie wieder!" Wirklichkeit werden zu lassen. Doch damit bleibt er allein.

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